Einkaufen 2020 – verändert die Corona-Krise die Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher?

Corona Einkaufsverhalten

Einkaufen ist notwendig, um sich mit Lebensmitteln und anderen im Alltag benötigten Waren zu versorgen. Für viele Menschen stellt das „Shopping“ allerdings eine Art Hobby dar, indem gezielt auf Schnäppchenjagd gegangen wird, um Kosten zu sparen.

Welche Bedeutung haben internetbasierte Einkaufsmöglichkeiten?

Die vergangenen Monate haben die wirtschaftliche Situation weltweit verändert. Angesichts der Tatsache, dass Einkäufe aufgrund der Corona-Krise vor allem über das Internet getätigt werden, hat das Online-Shopping immer mehr an Bedeutung gewonnen. Während Abstandsregeln eingehalten und auf Sicherheit geachtet werden muss, stellt sich heraus, dass der Erwerb von Waren und Dienstleistungen online möglicherweise sicherer ist. Im E-Commerce wird von steigenden Umsatzzahlen in den kommenden Jahren ausgegangen. Diese Prognose beruht unter anderem auf der Einschätzung, dass inzwischen auch mobiles Einkaufen über Smartphone und Tablet möglich ist. Neben der Tendenz internetbasierte Einkaufsmöglichkeiten zu nutzen, ist gleichzeitig ein Trend zu innovativen Zahlungsformen zu beobachten. Kryptowährungen die wie der Bitcoin weltweit verfügbar sind, existieren nicht in physischer Form. Beim dezentralisierten Zahlungsnetzwerk wird die Geldübertragung über Kryptographie ausgeführt. Bitcoin existieren nicht in Form von Geldscheinen. Die Zahlungseinheiten werden ausschließlich auf Computern erstellt. Deshalb wird im Zusammenhang mit Kryptogeld von digitalen Währungen oder Internetwährungen gesprochen. Mit der Entwicklung von Bitcoins wurde nach der Finanzkrise 2008 begonnen. Ursprünglich sollte die Cyberwährung als Alternative zu staatlichen Währungen dienen und zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen eingesetzt werden. Inzwischen gelten Bitcoins als sicheres Tauschsystem, welches Mitgliedern im Netzwerk ermöglicht, weltweit Geld zu übertragen und Zahlungsvorgänge über das Bitcoin-System abzuwickeln. An der Steuerung und Prüfung finanzieller Transaktionen ist hingegen keine Bank oder staatliche Institution beteiligt. Offiziellen Angaben der Bitcoin-Betreiber zufolge soll niemand in der Lage sein, die Übertragungen von Bitcoins zu manipulieren. Beim Bitcoin-Trading, das auf circa 400 Handelsbörsen weltweit möglich ist, kann mit Bitcoins gehandelt werden. Möglichkeiten, den Bitcoin günstig zu kaufen findet man online beispielsweise bei führenden europäischen Kryptobörsen. Am Handel mit Kryptowährungen können Verbraucher allerdings erst teilnehmen, wenn zuvor ein entsprechendes E-Wallet bei einem Online-Betreiber eröffnet wurde.

Sind innovative Zahlungssysteme zukunftsfähig?

Ebenso wie beim Aktienhandel sind die Bitcoin-Preise von Angebot und Nachfrage abhängig. Aufgrund der Berichterstattung in den Medien sind das Interesse und die Nachfrage nach Kryptowährungen stetig gestiegen. Da im Bitcoin-Netzwerk nur eine begrenzte Kapazität zur Produktion (Mining) von Bitcoins zur Verfügung steht, ist das Marktangebot limitiert. Darüber hinaus ist der Bitcoin Kurs durch eine gewisse Volatilität geprägt, sodass es sich empfiehlt, sich über Kursveränderungen zu informieren, um finanzielle Fehlentscheidungen zu vermeiden. Als Zahlungssystem soll der Bitcoin ebenso wie andere Kryptowährungen parallel zum klassischen Finanzsystem existieren können. Inzwischen gilt der Bitcoin als eine Art alternative Form von Bargeld, die häufig im E-Commerce-Bereich zur Begleichung von Einkäufen und für Dienstleistungen akzeptiert wird. Das Bitcoin-System beruht auf dem Peer-to-Peer-Prinzip, indem Werte unmittelbar von einer Person an eine andere weitergeleitet werden, ohne dass eine staatliche oder private Instanz notwendig ist. Zu den Schwachpunkten von Kryptowährungen wie dem Bitcoin gehört die Tatsache, dass innovative Geldsysteme noch recht neu und experimentell strukturiert sind. Hindernisse gibt es allerdings nicht nur im Finanzbereich. In der Regel lässt man sich in unserer Region durch Herausforderungen nicht entmutigen.