Neue Bus-Verbindung von Alfhausen nach Bramsche mit der Linie 620

Mit der Linie 620 gibt es gibt es ab dem 5. Februar eine neue Busverbindung von Alfhausen nach Bramsche. Durch diese direkte Verbindung können Pendler und Reisende am Bahnhof in Bramsche einen schnellen Anschluss nach Osnabrück bekommen.

Zwischen der Samtgemeinde Bersenbrück, der Gemeinde Alfhausen, dem Landkreis Osnabrück (LKOS) und der Planungsgesellschaft Osnabrücker Land (PlaNOS) gab es zuvor intensive Planungen zum Fahrplan und zu den Kosten, die für die neue Busverbindung notwendig wurden.

„Die Anbindung von Alfhausen an Bramsche über eine Buslinie soll verbessert werden, da sich der gewünschte Bahnhalt nicht schnell realisieren lässt. Mit der neuen Buslinie Alfhausen-Bramsche leisten alle Partner einen Beitrag zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und schaffen mehr Mobilität“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Dr. Horst Baier.

In Kooperation mit der VOS Nord übernehmen Busse der Ankum-Bersenbrücker-Eisenbahn (ABE) die meisten Fahrten von der Haltestelle an der Bundesstraße 68 in Alfhausen bis zum Bahnhof nach Bramsche und natürlich auch die regelmäßigen Rückfahrten. Über die Bahnverbindung in Bramsche lassen sich dann Ziele wie Osnabrück, Oldenburg oder Bremen schnell erreichen.

Ewald Beelmann, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde und Geschäftsführer der ABE GmbH, freut sich über den zusätzlichen Auftrag und hofft auf viele Fahrgäste. Neben ihm kamen auch Kreisrat Dr. Wilfried Wilkens (LKOS) und Dr. Stephan Rolfes (PlaNOS) sowie weitere an der Buslinien-Planung Beteiligte zum Foto-Termin nach Alfhausen.

Finanziert wird die neue Buslinie zu zwei Dritteln durch den Landkreis Osnabrück, ein weiteres Drittel übernehmen Alfhausen und die Samtgemeinde Bersenbrück.

Die Alfhauser Bürgermeisterin Agnes Droste freut sich, dass mit der neuen Linie ein erster Schritt zur Verbesserung der Anbindung des Ortes geschaffen wurde. Sie betont, dass die Forderung nach der Reaktivierung des Bahnhalts weiterhin besteht, denn eine Buslinie mit Umstieg sei kein wirklich attraktiver Ersatz für eine durchgehende Verbindung nach Osnabrück, sondern nur ein Notbehelf.

In der Forderung nach einer Reaktivierung des Bahnhaltes in Alfhausen sind Gemeinde, Samtgemeinde, Landkreis und PlaNOS übrigens einer Meinung. In diesem Sinne soll die Busverbindung langfristig nur eine Zwischenlösung darstellen. Der Landkreis Osnabrück unterstützt die neue Linie aus den sogenannten Regionalisierungsmitteln des Landes Niedersachsen und betrachtet die Linie ebenfalls als Vorlaufverkehr für den noch fehlenden Bahnhalt. Nach drei Jahren soll durch die Ermittlung der Fahrgastzahlen festgestellt werden, wie stark die Nutzung der Buslinie ist.

Für Samtgemeindebürgermeister Baier ist die neue Linie ein gutes Beispiel, wie die Qualität des Nahverkehrs in kleinen Schritten verbessert werden kann. „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten konkrete Schritte und möchten nicht auf umfassende Mobilitätskonzepte warten“, so Baier.