Polizei ist vorbereitet: Sicherheit auf den Weihnachtsmärkten in der Region Osnabrück

In den kommenden Tagen beginnen bereits Weihnachtsmärkte im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Osnabrück. Beispielsweise startet der Weihnachtsmarkt in Osnabrück am kommenden Montag. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger haben die Polizeidienststellen in der Direktion die nötigen Vorbereitungen in enger Abstimmung mit allen beteiligten Sicherheitsbehörden getroffen – bei größeren Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt in Osnabrück wurde zusätzlich ein Sicherheitskonzept erstellt und fortlaufend erweitert.

„Die Polizei ist überall dort mit den Kommunen und Betreibern im Gespräch, wo Weihnachtsmärkte stattfinden“, so Marco Ellermann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Aktuell gebe es keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung speziell für Weihnachtsmärkte, so Ellermann. Dennoch ist die Polizei mit uniformierten aber auch zivilen Kräften auf den Weihnachtsmärkten präsent. Das Erscheinungsbild der Beamtinnen und Beamten unterscheidet sich hierbei grundsätzlich nicht von anderen öffentlichen Veranstaltungen bzw. früheren Weihnachtsmärkten.

Die Polizei appelliert an die Besucher der Weihnachtsmärkte, sich umgehend an die Polizei zu wenden, sofern sie etwas Verdächtiges feststellen. „Genießen Sie die Weihnachtsmärkte, seien Sie jedoch aufmerksam und melden Sie Verdächtiges der Polizei. Wir sind für Ihre Sicherheit da“, so Ellermann abschließend.

Auch das Thema Taschendiebstahl steht zur Vorweihnachtszeit verstärkt im Fokus. So locken die weihnachtlichen Stände und Ansammlungen von Menschenmassen neben den Besuchern auch Kriminelle an – diese suchen ganz gezielt die Enge auf den Märkten.

Damit Taschendiebe kein leichtes Spiel haben, empfiehlt die Polizei:

  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.
  • Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt werden.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mit, wie Sie tatsächlich benötigen.

Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist und Ihnen Ihre Zahlungskarte entwendet wurde, lassen Sie diese sofort mit dem Sperrnotruf 116 116 sperren. Wenn sich Ihre Bank diesem Notruf nicht angeschlossen hat, wenden Sie sich direkt an Ihr Kreditinstitut. Damit Ihre Debitkarte (z.B. girocard, früher EC-Karte) auch für das elektronische Lastschriftverfahren gesperrt werden kann, für das Sie lediglich eine Unterschrift brauchen, müssen Sie den Verlust bei der Polizei melden. Erst dann wird die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt.