Viele Hunde und eine Maus: Tiersegnung vor Osnabrücker Dom

Für Menschen sind Tiere oft so etwas wie gute Freunde, mit denen man gute und schwere Stunden teilt. Gottes Segen wünscht sich deshalb so mancher nicht nur für die Familie, sondern auch für sie. In Osnabrück gab es dafür nun wieder Gelegenheit.

Samstagvormittag vor dem Osnabrücker Dom: Vor dem Haupteingang des St. Peter Doms haben sich 40 bis 50 Menschen in einer lockeren Gruppe versammelt. Die meisten halten Hunde an der Leine. Im Inneren des Doms bereitet sich Diakon Carsten Lehmann vor. Er wird die versammelten Tiere mit Weihwasser segnen. Schon seit vielen Jahren bietet das katholische Bistum um den 4. Oktober herum eine Segnung für Haustiere an.

Der 4. Oktober ist in der katholischen Kirche der Gedenktag für den heiligen Franz von Assisi ,der den Tieren predigte und inzwischen als Schutzpatron der Tiere gilt. Auch der Welttierschutztag wird am 4. Oktober begangen. Die erste Tiersegnung habe es schon im 17. Jahrhundert gegeben. Damals wurden vor allem Nutztieren der Segen Gottes gespendet.

Diakon Lehman besprenkelte auch eine Maus, die der Besitzerin vor einigen Monaten zu gelaufen ist. Auch wenn die Maus nur noch etwa ein Jahr leben wird, bekommt sie den Segen trotzdem.