Eingesunkener Baukran in Ostercappeln ist jetzt geborgen

Die Bergungsarbeiten des Kranfahrzeugs, das gestern von der B218 abgekommen und in dem aufgeweichten Erdreich des Seitenstreifens eingesunken war, sind inzwischen abgeschlossen. Die Straße ist bald wieder für den Verkehr geöffnet, teilt die Polizei jetzt mit.

Der 48 Tonne schwere Baukran war am Montagmorgen auf der B218 in Ostercappeln in den Graben gerutscht und im aufgeweichten Erdreich eingesunken. Für die Bergung waren zwei Mitarbeiter der Herstellerfirma Liebherr vor Ort. Sie hatten heute früh damit begonnen, die Kranteile mit Gurten und Ketten abzusichern. Ein  Mitarbeiter ist dafür aus Hamburg, ein zweiter aus Biberach nach Ostercappeln gekommen. Ein Autokran hat das verunglückte Fahrzeug dann am Dienstagnachmittag hochgezogen und wieder aufgerichtet.

Seit rund 9 Uhr war die Straße für die Bergungsarbeiten voll gesperrt gewesen. Den Angaben zufolge hatten erste Versuche, das tief eingesunkene Kranfahrzeug zu bergen, am Montag noch nicht funktioniert, was vermutlich an dem massiven Gewicht liegt. Deswegen hatten die Rettungskräfte die kurzfristig installierte mobile Ampelanlage vorerst aufgebaut gelassen. Über sie war der Verkehr noch bis zum Beginn der Bergungsarbeiten geregelt worden.

Der 36-jährige Fahrer des Unglücksfahrzeugs war der Polizei zufolge am frühen Montagmorgen auf der B 218 in Richtung Bramsche unterwegs. Zwischen Schwagstorf und Leckermühle, in Höhe der Hausnummer 103, geriet er gegen 6.30 Uhr mit seinem Fahrzeug und dem darauf befindlichen Autokran nach rechts von der Fahrbahn ab.