Sparsame Umwälzpumpen für das Freibad Bad Essen


Einwohner und Gäste der Gemeinde Bad Essen können sich seit einigen Wochen über ein komplett saniertes Sole-Freibad freuen.

Neben den sofort erkennbaren Neuerungen wie zahlreichen Attraktionen im Nichtschwimmerbecken und einer Breitwellenrutsche können sich auch die inneren Werte sehen lassen. Die Gemeinde Bad Essen setzt bei der technischen Modernisierung der Freibadanlage auf Energieeffizienz. Das zeigt die Neuanschaffung von modernen Badewasserfiltern sowie Badewasserumwälzpumpen für die Schwimmbecken.

In die Jahre gekommen

Die bisherigen Pumpen waren in die Jahre gekommen und haben deutlich mehr Energie benötigt. Nun sind moderne Pumpen im Einsatz, die energieeffizienter arbeiten. Mit einem Förderprogramm unterstützt Innogy – eine Tochtergesellschaft des Energieversorgers RWE – den Austausch der Badewasserumwälzpumpen im Freibad der Gemeinde Bad Essen mit 25.000 Euro.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Timo Natemeyer, Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen, sagt: „Ein sparsamer Umgang mit Energie und der Ressource Wasser lässt sich insbesondere mit moderner Technik erreichen. Wir wollen hier mit gutem Beispiel vorangehen und haben deswegen die Technik in unserem Sole-Freibad energieeffizienter gestaltet.“

Steigerung der Energieeffizienz

Der Kommunalbetreuer Johannes Geers erklärte: „Als innovatives und in der Region verwurzeltes Energieunternehmen setzen wir auf diesem Weg gemeinsam mit den Kommunen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz um. Wir sehen in dieser Zusammenarbeit auch einen Beitrag für mehr Standortqualität in der Region.“

Das Freibadmodernisierung war mit rund 4,3 Millionen Euro Kosten die aufwendigste Einzelmaßnahme in der Geschichte der Gemeinde Bad Essen seit der Gebietsreform 1972. Das Bad verfügt über ein Sole-Schwimmbecken, ein Kinderplanschbecken mit Süßwasser, einen separaten Sprungbereich, eine 17,5 Meter lange Breitwellenrutsche, attraktive Liegeflächen und einen vergrößerten Kioskbereich.