Bohmter wollen ein Schulsanierungskonzept erstellen


Einigkeit herrschte im Bohmter Gemeinderat, dass ein Konzept für die kurz-, mittel- und langfristige Unterhaltungs- und Instandsetzung der Schulen, die in Trägerschaft der Gemeinde stehen, erstellt werden soll.
In der Dezember-Ratssitzung im Bohmter Kotten stand ein Antrag der CDU-Fraktion auf der Tagesordnung, der sich mit anstehenden Arbeiten an den Schulgebäuden befasste. Mathias Westermeyer erläuterte, dass ein „Schulinstandsetzungskonzept“ erarbeitet werden solle – ähnlich wie das beim Feuerschutzkonzept und dem Kita-Konzept geschehen sei. Es gelte, sich Gedanken zu nötigen Maßnahmen zu machen und Fördermöglichkeiten zu prüfen.

 
Bedarf ist vorhanden
Westermeyer: „Zu Beginn einer Legislaturperiode ist das besonders hilfreich.“ Bedarf angemeldet worden sei beispielsweise von der Oberschule Bohmte im Hinblick auf die naturwissenschaftlichen Räume und die Elektrik. Und der Schulhof habe unter den Baumaßnahmen der Mensa gelitten. Und sicherlich gebe es auch bei den Grundschulen Verbesserungsmöglichkeiten. Langfristige Planungen könnten Synergieeffekte und somit weniger Kosten mit sich bringen. Abschließend hieß es: „Wir werben dafür, dass alle Fraktionen zustimmen, damit die Schüler bestmögliche Lernbedingungen erhalten.“

 
Schülerzahlen wichtig
Thomas Rehme (SPD) sagte: „Bei Investitionen für Schulen sind wir uns schnell einig, dass wir etwas tun wollen.“ Er fügte hinzu, dass bei den Überlegungen bei den weiterführenden Schulen die Schülerzahlen wichtig seien. In Hunteburg sei die Tendenz da, dass nach der Grundschule die Schulen in Damme besucht würden. „Das ist nicht gut für den Schulstandort Bohmte, wenn das so weiterläuft.“
Einigkeit herrschte, dass ein zukünftiges Konzept rund um Sanierung und Unterhaltung von Schulen mit den jeweiligen Schulleitungen abgestimmt werden soll und muss. Bürgermeister Klaus Goedejohann ergänzte: „Da dient das Kindergartenkonzept als Vorbild. Dort haben die Kindergartenteams die Bedarfe formuliert.“
Marcus Unger (CDU) fügte hinzu: „Gut ausgestattete Schulen sind auch ein Argument für Eltern und Schüler bei der Wahl.“
Joachim Solf (Bündnis 90/Die Grünen) brachte eine weitere Idee zur Sprache: „Es wäre einen Gedanken wert, mit den Schülern zu sprechen und sie in die Überlegungen einzubeziehen.“ Umgehend signalisierte der Bürgermeister: „Das nehmen wir mit auf.“